Die bucklige Verwandtschaft

Die bucklige Verwandtschaft
 

Der Bauer Florian lebt mit seiner Nichte Franziska „Franzi“ und der Haushälterin Christel auf seinem Hof. Anton, sein Neffe, und dessen Frau Thea besitzen ein schlecht gehendes Antiquitätengeschäft und besuchen Florian nur, wenn sie etwas von ihm brauchen.

Weil Florian seine Schwester beerbt hat, sind die beiden nun Dauergäste. Besonders ein antiker Stuhl hat es ihnen angetan, aber auch den wertvollen Schmuck der Verstorbenen vermuten sie bei Florian. Die Jagd nach dem vermeintlichen Erbe beginnt. Die anfänglichen Schmeicheleien fruchten nicht. Erst mit List und Tücke wird man im Schrank fündig, nichtwissend, dass es sich hierbei um Imitationen handelt. Den echten Schmuck hatte die Schwester einzeln, in kleine weiße Säckchen verpackt, im Polster des Stuhls versteckt. Als Florian diese zufällig entdeckt, hält er es für Rauschgift und lässt sie von Christel in die Jauchegrube werfen. Kurz danach entdeckt Christel einen Brief, in welchem die Schwester alles erklärt. Florian bleibt nichts anderes übrig, als in der Jauchegrube „fischen“ zu gehen. Währenddessen versuchen die lieben Verwandten an den antiken Stuhl zu kommen. Doch den hat Florian wohlweislich gesichert. Ebenso scheitert der Versuch Florian wegen seiner „Fischerei“ für verrückt erklären zu lassen.

Dass die Verwandtschaft am Ende noch zu ihrem gerechten Anteil am Erbe kommt, dafür sorgt nicht zuletzt auch Christel, die zusammen mit Florian in ihr Haus zieht und dort einen geruhsamen Lebensabend verbringt.